Mein neustes Buch ist mit 560 Seiten ein richtiges Monumentalwerk geworden.
Es bietet eine völlig neue Sichtweise auf die Welt der Casinos im 19.Jahrhundert.
Bisher wurde diese Welt vor allem als Institutionen-Geschichte geschrieben.
Das Casino wurde dann gegründet und bestand bis und diese bekannten Persönlichkeiten
haben darin gespielt, und dergleichen. Mein Buch bietet viel Material darüber:
Wer waren die Angestellten? Was haben sie verdient? Mit welchen Spielkarten wurde
tatsächlich gespielt? Wie viel hat die Gasbeleuchtung gekostet? Wie hat das
Falschgeld ausgesehen? Was haben verzweifelte Spieler, die alles verloren hatten,
an die Casino-Direktorin geschrieben? Welche Sängerin ist abends im Casino aufgetreten?
Die Kultur- und Sozialgeschichte der bedeutenden Casinos (Wiesbaden, Homburg, Monte Carlo und viele mehr)
wird lebendig.
Das Buch im LIT-Verlag.
Meine Master-Thesis in Spiritueller Theologie trägt den Titel:
Spielitualität.
Dabei geht es um die Verbindung von religiöser Suche und kreativ-schöpferischem Spiel. Einerseits
wird dies religionswissenschaftlicht begründet, andererseits werden eigene kreative Spiele reflektiert.
Deswegen gibt es im zweiten Teil viele schöne Abbildungen.
Spiel im Sinne von play bietet in der Kunsttherapie vielfältige Einsatzmöglichkeiten.
Zusammen mit der Psychiaterin Nurjehan Gottschild habe ich dazu einen Artikel geschrieben:
Spiel in der
Kunst- und Gestaltungs-Therapie.
Hier ist das Journal zum Spielmarkt Potsdam 2019 als pdf. Darin findet sich ein Artikel von mir.